Niemand wird bestreiten, dass eine fundierte und fortlaufende Ausbildung die Grundlage für unseren Dienst in der Feuerwehr ist – Fahrzeuge wollen bewegt werden, Ausrüstung muss korrekt Verwendung finden und die richtige Taktik für jede Einsatzsituation gewählt werden.
Doch wie bringen wir unseren Kameradinnen und Kameraden dieses breite Wissen näher? Wie vermitteln wir technisches Wissen am besten, so dass es auch mitten in der Nacht wie im Schlaf beherrscht wird? Und das auch noch so interessant, dass Übungs-Teilnehmer nach einem langen Arbeitstag nicht im Sitzen einschlafen?
Mit genau solchen Fragestellungen beschäftigten sich Ende Juli 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Tage lang. Drei Ausbilder der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg waren ins Brand- und Katastrophenschutzzentrum nach Roth gekommen, um im Rahmen der „Standortschulung Ausbilder“ neue Methoden und Ideen für eine moderne Ausbildung in den Feuerwehren und im Landkreis zu vermitteln.
Die Methoden wurden selbstverständlich direkt angewendet: weg von langen Reihen vieler Folien mit Text hin zur Arbeit in Kleingruppen, praktischen Übungen und Nutzung Feuerwehr-untypischer Utensilien. Zudem wurden viele wertvolle Hinweise zum eigenen Auftreten, der Sprachführung und auch der Kommunikation mit Teilnehmenden gegeben. Hierfür konnten gleich eigene Ausbildungsinhalte aus der Praxis herangezogen werden.
Final waren sich alle einig, dass die zwei Tage mehr als lohnenswert waren. Kreisbrandrat Christian Mederer und Kreisbrandmeister für Ausbildung Armin Kirchner bedankten sich am Ende für die investierte Zeit und wünschten allen Beteiligten viel Erfolg bei der Anwendung – wohl wissend, dass Ausbildung eben nicht nur aus roten Autos und Technik besteht.
Text und Bilder: KBM Armin Kirchner




