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#team112 - EIN TAG, EIN TEAM

Die Feuerwehren im Landkreis Roth nehmen den Tag des Notrufs am Mittwoch zum Anlass, auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen – und, um Mitglieder zu werben

Das Datum ist wohl gewählt: Kreisfeuerwehrverband und seine Wehren nutzen den Tag des Europäischen Notrufs 112 (11.2.) für eine breit angelegte Informations- und Werbekampagne. Dem ein oder anderen mögen die großflächigen Banner dafür schon aufgefallen sein. Warum auch auf denen die 112 ganz groß zu finden ist, weiß Kreisbrandrat Christian Mederer.

Das Schlagwort „#team112“ soll veranschaulichen, wie wichtig das Zusammenspiel aller Akteure ist, um die Menschen bestmöglich zu schützen und ihnen zu helfen. „Das geht nur mit Unterstützung aus der Bevölkerung und mit genügend Aktiven“, sagt Mederer. Ziel der Aktion ist es, die Bevölkerung für die immens wichtigen Themen des Brand- und Katastrophenschutzes zu sensibilisieren und die Arbeit der Feuerwehren in den Mittelpunkt zu rücken.

Der Kreisfeuerwehrverband Roth sieht in der gemeinsamen Aktion einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Sicherheitsbewusstseins in der Region, zentrale Bausteine dafür sind Prävention, Aufklärung und insbesondere die Sichtbarkeit des Ehrenamts. „Deshalb sind auf den Werbematerialien auch unsere Leute zu sehen“, verdeutlicht der KBR. „Wir wollen authentisch sein.“

Weiteres Ziel der Kampagne: Sie soll veranschaulichen, welche enorme Leistung die Feuerwehren im Landkreis Roth tagtäglich erbringen.Mit rund 5100 ehrenamtlichen Dienstleistenden zähle der Landkreis noch zu einer starken Feuerwehrregion. Jahr für Jahr bewältigen die Aktiven etwa 2400 Einsätze – von Bränden über technische Hilfeleistungen bis hin zu Unwettereinsätzen und Gefahrgutlagen. „Diese Zahlen unterstreichen, wie unverzichtbar das Ehrenamt für die Sicherheit der Bevölkerung ist“, verdeutlicht Landrat Ben Schwarz, der die Aktion nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch für sehr gelungen hält. Zeige sie doch, dass gerade in den Hilfsorganisationen sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Talenten einbringen könnten – die gebraucht würden. Unterstützen kann auch, wer sich selbst nicht in der Lage sieht, aktiven Dienst zu tun. „Wir freuen uns über Fördermitglieder gleichermaßen.“

Auch der Nachwuchs ist im Landkreis Roth stark vertreten. Rund 600 Mädchen und Jungen engagieren sich in den Jugendfeuerwehrenund über 450 Kinder sind bereits in den Kinderfeuerwehren aktiv – Tendenz „erfreulicherweise“ steigend. Nicht zuletzt durch sie sichern die Feuerwehren langfristig ihre Einsatzfähigkeit und stärken das Gemeinschaftsgefühl in den Gemeinden.

Kreisbrandrat Mederer wünscht sich, dass sich noch mehr Bürgerinnen und Bürger für das Ehrenamt gewinnen lassen. Jede/jeder ist gerne gesehen, unabhängig von Beruf, Herkunft oder Vorerfahrung. Quereinsteiger und Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen sind ausdrücklich willkommen. Die Feuerwehren bieten fundierte Ausbildung, das Erleben von spannenderTechnik und eine starke Gemeinschaft. Eben #team112.

Die Kampagne macht deutlich, dass das Engagement in der Feuerwehr >> Unbezahlbar - und niemals umsonst! << ist, wie auf dem Flyer abgedruckt – ein Dienst an der Gemeinschaft, der Sicherheit schafft, Menschen verbindet und weit über den Moment des Einsatzes hinaus wirkt.

Gut zu wissen: Wer Interesse hat, sich zu engagieren oder mehr über die Arbeit der Feuerwehren im Landkreis Roth erfahren möchte, ist eingeladen, Kontakt mit seiner örtlichen Feuerwehr aufzunehmen. Informationen dazu hier:

Tipp:

Wie finde ich meine Feuerwehr ?
hier findest Du sie !

Link zum Projekt des LFV:
#team112 - Homepage

Flyer des KFV-Roth:
#team112 - Komm zu uns

flyer team112 kfv roth

2025 09 22 team112 slogan zitat

 

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#team112 - komm zu uns !

titelseite flyer

112 - europaweit

2026-02-11_Notruf_112_LFV_Bayern.jpg

Tauchereinsatz am Jägerse

roethenbach uebung1(Röthenbach b. St. W.) -  Als Thema für den Monat August stand für die Feuerwehrleute aus Röthenbach b. St. W. das Thema „THL (Technische Hilfeleistung) Wasser“ im Übungsplan.

Unter dieser Überschrift hatten sich Kommandant Gerhard Vater und Gruppenführer Robert Braun eine interessante, fordernde und nicht alltägliche Übung ausgedacht.

Zu Übungsbeginn am Gerätehaus gab es für die Beteiligten nur spärliche Informationen: Die Koordinaten des Übungsortes und dass sich dort ein Wassernotfall ereignet hat. Nach Konsolidierung der Karte war das Ziel klar. Der sogenannte Kleine Jägersee befindet sich am östlichen Ortsrand von Röthenbach b. St. W. und wird besonders im Sommer aufgrund seiner idyllischen Lage sehr gerne von Badegästen besucht. Dort angekommen erkundeten Zug- und Gruppenführer die Lage und stellten fest, dass eine Person im Wasser trieb. Ein Passant konnte mitteilen, dass eine zweite Person noch vermisst wurde. Da am Ufer Tauchequipment lag, war schnell klar, dass es sich um einen Tauchunfall handelte. Als Erstmaßnahme sprang ein Feuerwehrmann in den kalten See, schwamm zur treibenden Person und zog diese an Land. Dort wurde sie, weil bewusstlos aber atmend, in die stabile Seitenlage gebracht. Ein schneller Abtransport war nicht gleich möglich, denn ein steiler Hang trennte das Ufer vom befestigten Weg. Zur Rettung kam infolge ein vom Feuerwehrverein beschaffter Gerätesatz Absturzsicherung zum Einsatz. Mithilfe vereinter Kräfte wurde die Verletzte über den steilen und vor allem rutschigen Hang nach oben befördert. Da sich das sommerliche Wetter verabschiedet und ein Dauerregen eingesetzt hatte, musste auf jeden Fußtritt geachtet werden.

roethenbach uebung2Aufsteigende Blasen im Wasser ließen vermuten, wo sich der vermisste Taucher befinden könnte. Hier war das Können und die Technik der DLRG Nürnberg verlangt, die mit einem Wasserrettungswagen und einem RTW angerückt waren. Sofort machten sich Rettungstaucher einsatzbereit. Durch die Feuerwehr wurde mittels Leine eine Art Handlauf eingerichtet, so dass die Froschmänner sicher vom Fahrzeug zur Wasserkante gelangten. Der erste Einsatztaucher stieg ins Wasser und wurde zielgerichtet und schnell durch die Leinenführerin über Funk in Richtung der aufsteigenden Blasen gelotst. Dort fand er den „verunfallten“ Taucher und stellte fest, dass dieser eingeklemmt war. Dies machte es nötig, dass auch der Reservetaucher ins Wasser stieg, um zu unterstützen. Durch die Feuerwehr wurde parallel eine Korbtrage in Stellung gebracht. In diese legten die Einsatztaucher den Verunfallten, eher dieser durch die Feuerwehr den Hang nach oben gezogen wurde.

roethenbach uebung4Bei einer solchen Übung kommt es nicht nur auf das besonnene und sichere Arbeiten an, sondern auch auf die Absprache der Führungskräfte zweier unterschiedlicher Rettungsorganisationen. Die Einheitsführer der Feuerwehr standen im stetigen Kontakt mit dem Taucheinsatzführer der DLRG, um das gemeinsame Vorgehen genau zu koordinieren. Beide Organisationen waren sich einig, dass es eine interessante Lage war, die auch viel Spaß gemacht hat, und dass es nicht bei einer gemeinsamen Übung bleiben soll. Nach dem Reinigen der verschmutzten Ausrüstung und dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft klang der Abend beim gemeinsamen Grillen aus.

 

Hinweis:

Artikeltext und Bilder:
Tilo Bergmann von der FF Röthenbach b. St. W.

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Dietmar Hättig

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